Unsere Quellen unsere Lebensgrundlage


Rettung der Quellen Bernhardsmätteli und Pfandel

Unbekannt
Foto: Reinhard Hänggi
Blauen hat alleine 204 Unterschriften gesammelt, dies entspricht 28% der Blauner Bevölkerung (nicht der Stimmberechtigten). Super Resultat!
Unterschriften Total Blauen und Zwingen: 611

Wichtige Infos:

Die verwendeten Zahlen stammen einerseits vom Leitbild des RWV Laufental-Thierstein vom 27.9.2011 und aus dem Gemeindeblatt Zwingen. Der WVB hat ebenfalls noch Ergänzungen geschrieben zu den Fakten (siehe Punkt 12).

Link technisches Leitbild Wasserversorgung Laufental-Thierstein: https://www.baselland.ch/fileadmin/baselland/files/docs/bud/aue/wasser/wasserversorgung/techn-leitbild_laufental-thierstein.pdf
Wasserstrategie des Kantons Basellandschaft:
Pasted Graphic 1 siehe Seite 32 / 33 / Leitsatz 1
Ergänzungsbrief des NVBDN (Naturschutzverbund Blauen, Dittingen, Nenzlingen) zur Unterschriftensammlung Erhalt der Quellen: Begleitbrief

Fakten:
1.) Diese beiden Quellen liefern uns Wasser von guter Qualität.
Gemäss Gemeindenachrichten vom Dez. 2015
2.) Die mittlere tägliche Quellwassermenge beträgt 825m3. Dies entspricht 43 Tanklastwagen mit einem Fassungsvermögen von 20000l. Die minimale Ergiebigkeit beträgt 302m3/tag, dies sind immer noch: 15 Tanklastwagen mit einem Fassungsvermögen von 20000l.

Unbekannt

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3.) Die Wassermenge der beiden Quellen entspricht 60-80% des Wasserverbrauchs der Gemeinde Zwingen. Dies entspricht pro Jahr 219000m3 oder umgerechnet auf Tanklastwagen a 20000l Fassungsvermögen sind es 10950 Tanklastwagen. Wer kann sich erlauben diese Menge abzuschreiben?

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4.) Die Quellen waren schon im Jahr 2007 beim Hochwasser sehr nützlich. Da infolge Ölverschmutzung genau diese beiden Quellen, den benötigten Bedarf von Zwingen abdecken konnten. Da kein Grundwasser mehr genutzt werden durfte über länger Zeit.
5) Bei einem Störfall durch die Deponie Stutz (vergiftetes Lagermaterial) könnte kontaminiertes Deponiewasser unser regionales Grundwasser verschmutzen.
6.) Die Emissionen müsste die Gemeinde Zwingen ertragen (Lärm und Gestank), die Gemeinde Blauen hätte dadurch praktisch keine Emissionen. Deshalb müsste auch die Gemeinde Zwingen oder der WVB (Wasserverbund Birstal) entschädigt werden. Würde man einen Franken pro m3 Fehlmenge einsetzen, müsste eine Entschädigung pro Jahr von 300000 Fr. erfolgen.
7.) Wir sind nicht gegen eine Deponie. Alle Fakten sprechen für die Deponie Schäftlete, die beiden Quellen könnten weiterhin betrieben werden
. Der Anfahrtsweg zur Deponie wäre ausserhalb von Zwingen. Ebenso wäre bei einem Störfall das Grundwasser nicht gefährdet.
8.) Wir haben es diesen Sommer schon erfahren müssen, dass auch wir Zwingner trotz Grundwasser und den beiden Quellen den Wasserverbrauch einschränken mussten. Hätten diese beiden Quellen kein Wasser liefern können, wären die Einschränkungen noch gravierender gewesen.
9.) Ausserdem würden jährlich 400000m3 Aushubmaterial durch Zwingen gefahren, dies entspricht 300 Lastwagen innerhalb 8 Arbeitsstunden. Die Lärm-und Schadstoffemissionen müssten die Anwohner erleiden und die Blaunerbevölkerung.

Verkehrsbelastung
400'000 m3 Aushub fest pro Jahr, bei einem max. Volumen von 36 Mio m3 während 90 Jahren.Lkw mit 5 Achsen laden 14 m3 mit 4 Achsen 10 m3 festBetriebszeit ca. 225 Tage. Bei schlechtem Wetter werden solche Aushubarbeiten nicht ausgeführt.Anlieferung zwischen 08.00 und 17.00 Uhr gleich ca. 8 Std pro Tag 400'000m3 : 12 m3 = ca. 33'000 Anlieferungen x 2 = 66'000 Fahrten pro Jahr 66'000 : 225 = 300 Fahrten pro Tag oder ca. 37 Fahrten pro Stunde.Die Lärm-, Schadstoffemissionen sowie das Verkehrschaos müssten die Anwohner erleiden und die Blaunerbevölkerung.
10.) Gemäss Brief vom 2.12.2015 der Gemeinde Blauen an den Regierungsrat BL, hat die Gemeinde Blauen kein Verständnis für den Erhalt der sehr wichtigen Wasserquellen von Zwingen (respektive für den WVB / Wasserverbund Birstal). Sie hat wahrscheinlich vergessen, dass sie ohne diese Quellen kein Wasser hätten oder sogar am Wassertropf dieser Quellen vor noch nicht so langer Zeit hingen (vor WVB Zeit). Dass dies der Gemeindepräsident nicht wissen kann können wir verstehen, da er noch nicht lange in Blauen verwurzelt ist, vielleicht sollte er sich mal mit den Burgern oder Einwohner die schon lange in Blauen wohnen an einen Tisch setzen.
11.) Der
Gemeinde Blauen ist der Deponieertrag wichtiger als das lebensnotwendige Wasser! Ohne Wasser kein Leben. Ausserdem scheint der Gemeinde Blauen eine freundnachbarliche Beziehung nicht wichtig zu sein, sonst würde sie sich mit der Gemeinde Zwingen an einen Tisch setzen.

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Zusammenfassung Vernehmlassung: https://www.baselland.ch/fileadmin/baselland/files/docs/bud/arp/daten/zusammenfassung_vernehmlassungen.pdf

12.) Gemäss Mitwirkung des Zweckverband Birstal (WVB) bestehend aus den Verbandsmitglieder Blauen, Laufen, Nenzlingen und Zwingen, setzt sie sich ebenfalls für den Erhalt der beiden Quellen ein und bevorzugt den Standort Schäftlete.

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Der WVB hat noch Anmerkungen zu den einzelnen Punkten geschrieben siehe beiliegendes Dokument rot markiert: Ergänzungen WVB

Hier der Link zum Bericht: https://www.baselland.ch/fileadmin/baselland/files/docs/parl-lk/vorlagen/2015/2015-388.pdf


Unverständlich: Für uns ist es unverständlich, dass die Baselbieterregierung und die Gemeinde Blauen diese hochwertigen Wasserquellen ersatzlos streichen möchte und auch noch unser Grundwasser im Laufental mit dieser Deponie (Aushubdeponie) auf`s Spiel setzt.
Unser Ziel:
ist es mit allen rechtlichen und medialen Mitteln sich gegen diese Deponien (Stutz und Sonnenrain) zur Wehr zu setzen. Früher war Salz ein sehr wichtiger Stoff, in Zukunft wird es Wasser sein. Da die Erderwärmung fortschreitet wird es noch mehr Trockenperioden geben, deshalb setzen wir uns mit aller Kraft für diese Quellen und das Grundwasser ein. Wir sind es auch den kommenden Generationen schuldig.
Bitte unterstützen Sie uns in dieser Sache.
Der Burgerrat Zwingen

info@burgerkorporation-zwingen.ch

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